Was sind Tränensäcke und wie entstehen sie?

Die Augen werden oftmals als Spiegel der Seele bezeichnet. Zudem sind sie wohl das zentralste Bindeglied zwischen Menschen und ihrer Umwelt. Sobald es zu einer Kontaktaufnahme kommt, steht das Gesicht immer als erstes im Fokus. Insbesondere die Augenpartie fällt einem dabei als erstes „ins Auge“, denn während des Kommunizierens schauen wir unserem Gegenüber in der Regel in die Augen. Aus diesem Grund können bestimmte ästhetische Makel, die sich im Gesicht befinden, besonders stark auffallen. Betroffene die einen dieser Makel besitzen, leiden oftmals unter diesem. Im schlimmsten Fall scheuen sie sogar die Kontaktaufnahme zu anderen Personen, weil das ästhetische Problem sie zu sehr belastet. Die allseits bekannten Tränensäcke gehören eben auch zu solchen Makeln. Da der Bereich um die Augen eine höchst empfindsame und dünne Stelle ist, können sich alltägliche Strapazen darin widerspiegeln. Hierzu zählen sowohl verschiedene Krankheitszustände, als auch ein ungesunder Lebensstil sowie Stress. Unliebsame Augenringe sind meist das erste Anzeichen für gewisse Lebensumstände und lassen sich nur schwerlich beseitigen. Sicher ist jedoch, dass einige eher zu Augenringen und Tränensäcken neigen, als andere. Woran das genau liegt, möchten wir im Folgenden erklären.

Frau mit Tränensäcken

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Als erstes sollte festgehalten werden, dass die Haut um die Augen herum rund dreimal so dünn ist, wie die Haut des restlichen Gesichts. Erklären lässt sich dies durch die Verteilung des Unterhautfettgewebes. Im Gegensatz zu anderen Körperpartien, ist es an der Augenpartie deutlich schwächer ausgeprägt. Sobald die Blutgefäße durch die dünne Hautschicht hindurchschimmern, entstehen die allseits bekannten Augenringe. Die Gefäße unter den Augen werden zum Teil schlechter durchblutet, das Blut wirkt dadurch dunkler und die Augenringe noch extremer. Sobald sich um die Augen Flüssigkeit staut, können ebenfalls Augenringe entstehen, denn diese sorgt dafür, dass das Augenlid dunkler wird. Tränensäcke können hingegen nicht auf eine Flüssigkeits- und auch keine Fettansammlung zurück geführt werden. Sie sind eher die Folge eines schwachen Bindegewebes und der Erschlaffung des Muskels des Unterlides. Zum einen können sie auf eine genetische Prädisposition zurückgeführt werden, zum anderen können sie aber auch ein Symptom für verschiedene, zum Teil schwere, Erkrankungen sein. Durch einen Arztbesuch sollte abgeklärt werden, aus welchen Gründen die Tränensäcke tatsächlich herrühren, dieser wird daher ausdrücklich nahegelegt. Weitere Gründe für die unliebsamen Tränensäcke liegen außerdem in dem jeweiligen Lebensstil des Betroffenen. Neben der allgemeinen Hautalterung und Erschlaffung können beispielsweise Drogen, Schlafmangel, Tabak und Stress, Tränensäcke sowie Augenringe begünstigen oder verstärken. Eine akute Fetteinlagerung an den Augenlidern kann zudem durch Bewegungsmangel erhöht werden. Werden Tränensäcke durch Augenringe begleitet, so können sie deutlich hervorgehoben werden. Sowohl Augenringe als auch Tränensäcke können Betroffene sehr belasten. Insbesondere im beruflichen Alltag ist es möglich, dass sie mit Hürden rechnen müssen, denn Tränensäcke lassen Personen oftmals traurig oder erschöpft aussehen. Wer unter den unschönen Schwellungen unter den Augen leidet, sollte den Kopf jedoch nicht direkt in den Sand stecken, es gibt definitiv Mittel und Wege, die Tränensäcke beseitigen.

 

Was hilft gegen Tränensäcke?

Zunächst sollten Sie definitiv einen Arzt konsultieren und abklären ob keine schwere Erkrankung vorliegt. Denn die Unterlider und in dem Fall auch Tränensäcke, können ein erstes Anzeichen für eine Herzschwäche, eine Allergie oder eine Nierenerkrankung sein. Liegt nichts dergleichen vor, so können Sie mit verschiedenen Hausmitteln gegen Ihre Tränensäcke ankämpfen. Seit vielen Jahren haben sich dabei verschiedene Tipps und Tricks bewährt, unter anderem das Auflegen von grünen oder schwarzen Teebeuteln auf die Augen, Quarkmasken oder das Auflegen von Gurkenscheiben. Aus der Apotheke haben sich zudem harnstoffhaltige (Urea-)Salben bewährt. Sie werden morgens und abends in kleinen Mengen auf das Gesicht aufgetragen. Urea ist in der Lage die Hautfeuchtigkeit zu erhöhen und kann somit zu einer strafferen Haut verhelfen, die Tränensäcke können dadurch gleichsam „weggebügelt“ werden. In einigen Fällen kann es jedoch sein, dass auch diese Hausmittel nicht mehr weiterhelfen, dann gibt es immer noch die Möglichkeit eines ästhetisch-plastischen Eingriffs bei einem Experten. Wie genau sieht dieser dann aus?

 

Tränensäcke ästhetisch-plastisch behandeln lassen

Eine Operation an den Augen schreckt viele Personen ab, eben auch Betroffene von Tränensäcken. Dies ist allzu verständlich, kann den Makel aber beheben und den Druck des Betroffenen somit senken. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass die Entfernung der Tränensäcke zu einem der häufigsten ästhetisch-plastischen Eingriffe gehört und somit für viele Chirurgen definitiv als Routine bezeichnet werden kann. Eine nachhaltig straffere Augenpartie erhalten Sie daher mit einer Augen- bzw. Lidkorrektur (Ober- und/oder Unterlid). Während der OP wird das überschüssige Fettgewebe als auch die überschüssige Haut des Unter und oder Oberlides entfernt. Welche Korrekturen im Einzelfall vorgenommen werden, wird im Vorfeld immer individuell begutachtet und entschieden. Sollten Sie allerdings Ihre Tränensäcke loswerden wollen, dann ist eine Unterlidkorrektur in den meisten Fällen ausreichend. Dieser Eingriff kann bis zu zwei Stunden dauern und wird immer unter Vollnarkose vorgenommen. Am Unterrand der Wimpern wird vom Chirurgen ein sehr feiner Schnitt gesetzt. Anschließend wird das Fettgewebe und ein kleiner Streifend es Muskels entfernt. Zum Schluss wird der Schnitt vernäht, wobei die Naht nach dem Heilungsprozess nicht mehr sichtbar sein wird. Der gesamte Heilungsprozess kann bis zu sechs Monate dauern. In dieser Zeit sollten Sie auf Sport und direkte Sonneneinstrahlung möglichst verzichten.

Zu allen weiteren Nebenwirkungen, Risiken und auch Chancen einer chirurgischen Entfernung Ihrer Tränensäcke berät Sie unser Experte Dr. Pejman Boorboor sehr gerne in einem persönlichen Gespräch. Kontaktieren Sie uns jetzt und erhalten Sie einen Beratungstermin!