Was hilft bei ungleichen Brüsten?

Ob sie es nun bereitwillig zugeben oder nicht, Männer achten bei Frauen auf schöne Brüste. Genau das ist ein Grund, warum Frauen sich verunsichert und minderwertig fühlen, wenn sie unter einer Brustfehlbildung leiden. Die Deformität wird als Makel angesehen, denn die Brüste stehen allgemein für Weiblichkeit und sind ein wichtiger Aspekt der Schönheit. Sind die Brüste zu groß oder klein, hängen sie oder gibt es ein Problem mit den Brustwarzen, dann ist dies oft mehr eine psychische als eine physische Belastung. Frauen mit ungleichen Brüsten beispielsweise fühlen sich in ihrem Körper unwohl und besitzen nicht selten ein mangelndes Selbstbewusstsein und ein angeschlagenes Selbstwertgefühl.

Auswirkungen von ungleichen Brüsten

Frauen, die ungleiche Brüste besitzen, haben Schwierigkeiten, passende Büstenhalter zu finden und bestimmte Kleidungsstücke zu tragen. Sie scheuen sich davor, sich zu entblößen oder Sauna, Schwimmbad und Strand aufzusuchen. Nicht zuletzt beeinträchtigt es das Sexualleben vieler Frauen, da sie sich in ihrem Körpers schämen oder als weniger attraktiv empfinden.

Asymmetrische Brüste und ihre Ursachen

Angeboren / vererbt: Ungleiche Brüste zählt man wie die Makromastie, die Mikromastie und die Rüsselbrust zu den angeborenen Formvarianten. Eine der beiden Brüste ist hierbei zu groß oder zu klein, was zu einem asymmetrischen Aussehen führt. Der deutlich sichtbare Größenunterschied ist die häufigste Ausdrucksform der Deformität, doch in manchen Fällen kann es auch einen Formunterschied bei gleich großen Brüsten geben.

Brustkrebs: Musste durch ein Mammakarzinom eine Operation an einer Brust vorgenommen werden, kann es zu Brustasymmetrie kommen. Nicht nur das (anteilige) Amputieren einer Brust, sondern auch die Bestrahlung bei der Radiotherapie führt zum Schrumpfen und Verhärten des Brustgewebes. Verletzungen und damit verbundene Operationen und Narbenbildungen mögen ebenfalls asymmetrische Brüste verursachen. Dasselbe gilt für Zysten und Lipome, die in einer Brust vorkommen.

Anlagestörungen: Leidet eine Frau unter Störungen der Anlagen, wie z.B. unter dem Amazonen-Syndrom oder dem Poland-Syndrom, ist dies eine Ursache für ungleiche Brüste. Eine Brust fehlt entweder ganz oder ist stark verkleinert, wobei die Anlagestörungen in der Regel mit weiteren Fehlbildungen verbunden sind, die sich nicht nur auf den Busen beschränken.

Andere – weniger häufige – Gründe für ungleiche Brüste: Es ist in seltenen Fällen beobachtbar, dass durch den schnellen Gewichtsverlust oder die starke Gewichtszunahme eine Brust etwas kleiner oder größer wird als die andere. Bei der Mehrheit der Frauen reduziert oder vermehrt sich jedoch das Fettgewebe gleichmäßig in beiden Brüsten.

Man sollte hierbei nicht vergessen, dass ein gewisser Größenunterschied durchaus normal ist. Ein Großteil der Frauen verfügt über ganz leicht asymmetrische Brüste und merkt dies nur beim Tragen eines Büstenhalters, während Dritte den Unterschied überhaupt nicht bemerken. Ist hingegen ein deutlich ins Auge fallender Größenunterschied – über einer Körbchengröße – vorhanden, dann handelt es sich um das Problem der vererbten Brustasymmetrie.

Tipps gegen ungleiche Brüste

Der richtige BH: Es stellt für Frauen mit deutlichem Größenunterschied bei den Brüsten ein Problem dar, passende Unterwäsche und Oberbekleidung zu finden. Ein Büstenhalter sollte auf keinen Fall zu klein gewählt werden, denn so wird die größere Brust eingeengt, was zu Schmerzen oder im Ernstfall zu einer Verformung führen mag. Ein zu großer BH hingegen gibt nur einer Brust ausreichend Halt. Es empfiehlt sich, einen so gut wie möglich sitzenden, stützenden Büstenhalter mit leichter Push-Up-Funktion zu wählen. Das zu große Körbchen stopft man aus, um über die Brustasymmetrie hinwegzutäuschen. Watte-Pads oder BH-Einlagen aus weichem Silikon aus dem Fachgeschäft sowie selbst gebastelte Einlagen aus Materialien wie Watte oder Stoff helfen aus. Es kommt jedoch vor, dass der Pad bei Bewegung und Sport verrutscht.

Passende Kleidung:Es ist von Vorteil, wenn eine Frau mit ungleichen Brüsten auf eher lockere, weit geschnittene Oberbekleidung setzt, sodass die Blicke nicht sofort auf den Busen gelenkt werden. Oberteile mit asymmetrischem Schnitt sind ein cleverer Trick, um die Größenunterschiede zu kaschieren. Wer Bikini-Oberteile oder enger geschnittene Tops wählt, sollte auf an der entsprechenden Seite angebrachte Applikationen oder Verzierungen wie Rüschen achten, denn sie vertuschen die Asymmetrie der Brust.

Operative Eingriffe: Ist der Größenunterschied zu groß und leidet man unter einer hohen seelischen Belastung oder hat z. B. Probleme bei der Partnersuche, dann ist als letzter Ausweg eine Schönheitsoperation denkbar. Die chirurgischen Eingriffe sind je nach Intensität der Fehlbildung mehr oder weniger kompliziert.

Es sind mehrere Operationen unter Berücksichtigung der Wünsche der betroffenen Frauen denkbar:
Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten oder Eigenfett, einseitig oder beidseitig mit unterschiedlich großen Volumina
•  Brustverkleinerung, Bruststraffung
• Brustformkorrektur zur besseren Formgebung, wenn z. B. eine Brust hängt und man eine Bruststraffung durchführt

Das Ziel der Eingriffe ist die Angleichung der Brustgröße und Brustform. Wünschen Sie eine solche dauerhafte Korrektur, weil Ihr Leben durch die ungleichen Brüste beeinträchtigt wird und Sie mit Ihrem Körper und Sexualleben zufrieden sein möchten? Dann wenden Sie sich an uns! Nehmen Sie Kontakt auf und finden Sie heraus, welche Form der Brustkorrektur den größten Erfolg verspricht. Wir klären Sie über die Vorgehensweise und möglichen Neben- und Nachwirkungen auf und beantworten Ihre Fragen. Facharzt Dr. Pejman Boorboor, der sich auf die plastische und ästhetische Chirurgie spezialisiert hat und über reichlich Erfahrung verfügt, berät Sie individuell.

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