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Sattelnase, Höckernase & Co. – Welche Nasenformen gibt es und wie lassen sich Fehlstellungen korrigieren?

Unsere Nase ist ein signifikantes Merkmal unseres äußeren Erscheinungsbildes. Sie prägt unser Gesicht, lässt sich jedoch bei Nichtgefallen leider nicht verstecken. Schon kleine Asymmetrien können Betroffene stören und deren Selbstbewusstsein einschränken. Unsere Nasen sind sehr verschieden, echte Unikate – und doch weisen manche Nasen die gleichen (unliebsamen) Merkmale auf. Wir erklären Ihnen, welche Nasenformen und Fehlstellungen es gibt. Außerdem erklären wir Ihnen, wie wir Asymmetrien behandeln.

Oftmals ist nicht nur die Ästhetik ein Faktor, der bei Patienten den Wunsch nach einer Nasenkorrektur wachsen lässt. Neben Unsicherheiten und Scham wegen selbst empfundener Makel stellen auch Funktionsstörungen einen Grund dar, der eine chirurgische Korrektur nötig macht.

Die verschiedenen Nasenformen im Überblick

Merkmale unseres Aussehens werden durch die Genetik, Umwelteinflüsse und mögliche Traumata bestimmt, das gilt auch für die Nase. Oft ist sie der Nase eines der beiden Elternteile sehr ähnlich.

Das sind die häufigsten Nasenformen:

Höckernase

Wir empfinden einen Nasenrücken als besonders ästhetisch, wenn dieser bei Männern gerade und leicht geschwungen bei Frauen ist. Ist er allerdings nach außen gebogen, wird von einer Höckernase gesprochen. Der Höcker kann sich sowohl im oberen, knöchernen Teil der Nase als auch im unteren, knorpeligen Teil befinden. Eine Operation kombiniert meist das Entfernen des Höckers und eine Rekonstruktion der Nase für ein ästhetisches Gesamtbild.

Breitnase

Auch eine besonders im Verhältnis zur Gesichtsbreite zu breite Nase empfinden wir als weniger ästhetisch. Vor allem ihre fehlende Definition macht sie weniger attraktiv, besonders bei frontaler Ansicht lässt sie das gesamte Gesicht weniger definiert wirken. Hinzu kommt, dass die Nasenlöcher oftmals nicht gut sichtbar sind, was ebenfalls wenig attraktiv erscheint. Bei einer Operation ist es nicht nur wichtig, die Form schmaler zu machen, sondern auch die Schleimhaut zu erhalten, um die Funktion der Nase nicht zu stören.

Sattelnase

Ist die Nase etwa in der Mitte leicht eingedrückt, spricht man von einer Sattelnase. Vor allem von der Seite betrachtet fällt diese Verformung stark auf und lässt das Gesichtsprofil weniger geschmeidig wirken. Grund für diese Nasenform ist meistens unzureichendes Knorpelgewebe, was oft nach Traumata (z.B. Ball gegen das Gesicht beim Basketball oder Fußball, Kontaktsport) oder postoperativ auftritt. Dieses wird bei einer OP entsprechend ersetzt, so dass die Einsenkung nicht mehr zu sehen ist.

Hakennase

Bei einer nach unten zeigenden Nasenspitze spricht man von einer Hakennase, wobei 2 verschiedene Formen unterschieden werden. Bei der sog. Primärform ist bei normalem Nasenrücken die Nasenspitze zu lang (und hängt). Bei der Sekundärform – auch „Tension-Nose“ oder „gespannte Nase“ genannt – ist bei hohem Nasenrücken die Nasenspitze hängend. Wenn diese Eigenschaft der Nasenspitze stark ausgeprägt ist, wirkt die Nase wenig attraktiv. Bei einer Korrektur wird die Spitze etwas angehoben, eine Kombination mit der Entfernung eines Höckers, der die nach unten zeigende Nasenspitze noch betont, ist möglich.

Stupsnase

Die Stupsnase mag bei Babys oder Kindern niedlich sein. Erwachsene fühlen sich mit einer Stupsnase allerdings oft gar nicht mehr wohl. Die Nase wirkt verhältnismäßig kurz und die Spitze zeigt leicht nach oben. Bei einem chirurgischen Eingriff lässt sich die Nase optisch vergrößern und die Spitze so anpassen, dass sie nicht mehr so stark nach oben zeigt.

Schiefnase

Eine schiefe Nase ist nicht ungewöhnlich. Unsere Gesichter sind nie zu 100% symmetrisch und auch unsere Nasen nicht ganz gerade, was jedoch meist nicht mit bloßen Augen zu erkennen ist. Allerdings sind manche Nasen besonders schief, so dass sie den Gesamteindruck des Gesichts negativ beeinflusst. Wenn das Selbstwertgefühl leidet, kann die Plastische und Ästhetische Chirurgie helfen, die Nase so zu korrigieren, dass die Fehlstellung behoben wird. Immer unter Berücksichtigung des Erhalts oder der Wiederherstellung der einwandfreien Funktion der Nase.

Papagei-Nase (Papageischnabeldeformität)

Ähnlich des Schnabels eines Papageis zeigt die Nase leicht hakenförmig nach unten. In fast allen Fällen entsteht eine Papagei-Nase nach einer misslungenen Schönheitsoperation, wobei durch Vernarbungen in der Nähe der Nasenspitze diese verformt wird und sie die Definition verliert. Eine Korrektur bedarf großer Sorgfalt und Erfahrung – Attribute, die auf unsere Arbeit bei Cosmopolitan Aesthetics zutreffen.

Sie sind unzufrieden mit Ihrer Nase? Kontaktieren Sie uns!

Oft reift der Wunsch nach einer optischen Veränderung über lange Zeit. In einem persönlichen Beratungsgespräch können wir mit Ihnen genau klären, was Sie sich von einer Operation versprechen und wir sagen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt. Außerdem klären wir Sie über mögliche Risiken auf und erklären Ihnen, mit welchem Ergebnis zu rechnen ist.

Sollte Ihre Nase in ihrer Funktion gestört sein, helfen wir Ihnen ebenfalls. Diese Funktionsstörung kann sowohl angeboren oder auch durch einen Unfall zustande gekommen sein. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse in den meisten Fällen die Kosten einer OP. Sprechen Sie uns gerne an, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren.

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