Implantatwechsel bei spezialisierten Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Mit einer Brustvergrößerung erfüllen sich zahlreiche Frauen einen großen Traum. Dank dieses Eingriffs lässt sich endlich die gewünschte Größe und Form der Brust erzielen. Doch auch wenn moderne Implantate in der Regel sehr lange (durchschnittlich 18 Jahre) haltbar sind, kann nach vielen Jahren und Jahrzehnten ein Tausch notwendig werden.
Die Gründe sind unterschiedlich. Erforderlich wird ein Implantatwechsel aufgrund medizinischer Indikation. In anderen Fällen hegen die Patientinnen den Wunsch, sie auszutauschen, z.B. weil ihnen die Form ihrer Brust nicht mehr gefällt oder sie einfach größere Implantate möchten.
Bei Cosmopolitan Aesthetics führen wir einen Implantatwechsel unter Berücksichtigung höchster Qualitätsstandards und Anwendung modernsten Methoden durch. Gerne informieren wir Sie bei einem persönlichen Gespräch im Detail über diesen Eingriff.
Brustimplantate der älteren Generation aus den 90er und 00er Jahren hatten in der Regel nur eine begrenzte Lebensdauer. So galt hier die Empfehlung, sie alle 10 bis 15 Jahre auszutauschen. Bei modernen Implantaten ist ein solcher routinemäßiger Wechsel jedoch normalerweise nicht mehr nötig. Diese sind durch die Weiterentwicklung der Materialien deutlich verträglicher und stabiler als frühere Versionen. Und doch kann es Gründe für einen Austausch der Brustimplantate geben.
Eine medizinische Indikation liegt etwa bei einem Implantatversagen vor, wenn das Implantat undicht wird oder einen Defekt aufweist. Ebenso stellt die Kapselfibrose oder das Rippling (Faltenwurf der Brusthaut) einen Grund für den Austausch dar. Darüber hinaus können sich Körper und Gewebe im Laufe der Zeit verändern, was zu ästhetischen Problemen führen kann. Weitere mögliche Gründe für einen Implantatwechsel sind:
• Veränderungen der Brustform und -größe, z.B. Absinken der Implantate im Alter,
• Schmerzen oder Unwohlsein im Brustbereich,
• Probleme bei der Mammographie-Untersuchung,
• Unzufriedenheit mit dem Ergebnis der Brustvergrößerung oder
• ein Wechsel von einer Implantatart zur anderen.
Ablauf eines Implantatwechsels
Beratung
Jede unserer Behandlungen beginnt mit einem ausführlichen Beratungsgespräch und einer gründlichen Untersuchung. Dabei wird festgestellt, wann, über welchen Zugang, in welcher Tasche (über oder unter dem Muskel) bzw. welche Form und Größe der Implantate seinerzeit eingesetzt wurden. Im Optimalfall kann viel Information aus dem Implantatpass entnommen werden.
Bei diesem Termin besprechen wir die Gründe für den Eingriff und Ihre persönlichen Wünsche, was die neue Form und Größe angeht. Da in der Vergangenheit die Implantate häufig über dem Muskel eingesetzt wurden, sollte die Option eines Taschenwechsels auf unter dem Muskel besprochen werden, insbesondere wenn eine Kapselfibrose oder Faltenbildung durch das Implantat (sog. Rippling) vorliegt.
Ebenfalls sollte die Notwendigkeit einer Straffung beurteilt und diskutiert werden. Ein Implantatwechsel kann bei schweren Formen der Kapselfibrose oder Rippling bei sehr ausgedünntem Brustgewebe eine große Herausforderung für den Chirurgen darstellen.
Vorsorge
Grundsätzlich sollten Sie etwa 2 Wochen vor dem Eingriff auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten verzichten. Bitte besprechen Sie dies jedoch vorab mit Ihrer behandelnden Ärztin bzw. mit Ihrem behandelnden Arzt. Eine Woche vor dem Eingriff sollten Sie auf Nikotin- und Alkoholkonsum verzichten. Manchmal ist eine Sonographie bzw. ein MRT zur besseren Abschätzung der Ausgangslage sinnvoll.
Behandlung
Der Implantatwechsel erfolgt unter Vollnarkose und dauert je nach Aufwand 1 bis 3 Stunden. In vielen Fällen kann der Zugang für die neuen Implantate über die bestehenden Narben der vorangegangenen Brustoperation erfolgen, auf diese Weise entstehen keine zusätzlichen Narben. Neue Schnitte in der Unterbrustfalte sind dann immer notwendig, wenn die Implantate damals durch einen axillären Zugang eingesetzt wurden, da eine Sanierung der Implantathöhle über diesen Zugang nicht möglich ist.
Das alte Implantat – ob defekt oder nicht – wird restlos entfernt und gegebenenfalls auch die bindegewebige Kapsel, die dieses umgibt, insbesondere wenn diese verdickt ist. Bei Kapselverdickungen wird eine histo-pathologische Untersuchung empfohlen. Bei über dem Muskel liegenden Implantaten ist ein Taschenwechsel auf unter den Muskel notwendig, falls eine Kapselfibrose oder Rippling vorliegt.
Im Anschluss kann das neue Implantat eingesetzt und die Brust neu geformt werden. In einigen Fällen erfolgt dann noch eine Straffung der Haut, wenn die Brüste Hautüberschuss (Ptose) aufweisen. Grundsätzlich ist selbst bei schweren Verkapselungen und defekten Implantaten nach Sanierung der Tasche ein sofortiges Einsetzen eines neuen Implantats möglich.
Nachsorge
Nach der Operation verbleiben unsere Patientinnen in der Regel für einen Tag in der Klinik. Wichtig ist eine körperliche Schonung in den ersten Wochen. Mit sportlicher Betätigung sollten Sie nach einem Implantatwechsel etwa 6 Wochen lang warten. Während dieser Zeit sollten Sie zudem einen speziellen Stütz-BH tragen.
Ihren gewohnten alltäglichen Arbeiten können Sie in der Regel nach etwa 2 Wochen nachgehen; die berufliche Ausfallzeit beträgt meist etwa 1 Woche. Verzichten Sie jedoch für 6 Wochen auf Sauna- und Solarienbesuche und vermeiden Sie schweres Heben.
Risiken und Nebenwirkungen
Unsere Ärzt:innen verfügen über eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Brustchirurgie. Schwere Komplikationen brauchen Sie in der Regel nicht zu befürchten. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es zu Blutergüssen und Schwellungen kommen. Diese sind normalerweise jedoch unbedenklich und klingen nach einigen Tagen bis Wochen wieder ab. In seltenen Fällen sind Wundheilungsstörungen oder Infektionen möglich.
Kosten
Die Kosten für einen Implantatwechsel bei Cosmopolitan Aesthetics variieren, je nach Aufwand des Eingriffs sowie der Form und Größe des neuen Implantats. Grundsätzlich können Sie von einem Preis zwischen 7.500 bis 8.800€ ausgehen.
FAQ Implantatwechsel Hannover
Die Krankenkasse übernimmt in der Regel nur einen Teil der Kosten eines Implantatwechsels. Es muss jedoch eine medizinische Indikation vorliegen. In Privatkliniken können diese Eingriffe leider nicht über die gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet werden.
Bei Brustimplantaten der älteren Generation sollte ein Wechsel nach 10 bis 15 Jahren erfolgen. Moderne Implantate können grundsätzlich dauerhaft in der Brust belassen werden, sofern keine Beschwerden auftreten. Durchschnittlich ist eine Haltedauer von 18 Jahren zu erwarten.
Ein defektes Brustimplantat kann zu Symptomen wie Schmerzen, Schwellungen oder Verformungen der Brust führen. Mittels Ultraschall- oder MRT-Untersuchung kann ein möglicher Defekt erkannt werden.
Die Schmerzen nach einem Implantatwechsel sind in der Regel geringer als bei Erstimplantationen und können mit Schmerzmitteln gut behandelt werden. Die Intensität und Dauer der Schmerzen ist abhängig vom Operationsaufwand und variiert von Person zu Person
Der Implantatwechsel kann zu neuen Narben führen, abhängig davon, wo der Zugang für die Operation gemacht wird. Eine erfahrene Chirurgin oder ein erfahrener Chirurg kann jedoch versuchen, vorhandene Narben zu nutzen oder sie zu minimieren. Meist kann ein Implantatwechsel über den Unterbrustfaltenzugang am einfachsten erfolgen. Manchmal ist eine Straffung zusätzlich für die Formverbesserung notwendig, so dass zusätzliche Narben hinzukommen. Dies wird vorher detailliert mit der Patientin besprochen.
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