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Kategorie:
Haut

Hautverjüngung durch Eigenplasma

Es lässt sich bei den Schönheitsbehandlungen ein Trend hin zu natürlichen Materialien und minimal-invasiven Methoden beobachten. So ist nicht nur die Nutzung von Eigenfett bei der Brustvergrößerung im Kommen, sondern auch die Hautverjüngung durch Eigenplasma. Was zeichnet die Verwendung von Eigenblut für revitalisierte Haut aus?

Straffe Haut für ein jüngeres Aussehen

Speziell im Gesicht macht sich die Hautalterung bemerkbar, beispielsweise durch hängende Gesichtszüge, schlaffe Haut und Faltenbildung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dem Verlust der Hautelastizität entgegenzuwirken: das traditionelle Facelifting, Fadenlifting, Hyaluron-Unterspritzung sowie Eigenplasma für die Hautverjüngung. Die Eigenbluttherapie ist auch als „natürlicher Faltenfüller“ bekannt und macht es möglich, komplett auf Chemie zu verzichten. Es gibt mehrere Vorteile bei der Eigenblutbehandlung:

  • schmerzarmer, harmloser Eingriff ohne Narben
  • kaum Risiken (nur gerings Risiko von Infektionen)
  • keine potenziell schädlichen Chemikalien werden in den Körper eingeführt
  • kurze ambulante Behandlung
  • natürliche Ergebnisse, da das Plasma-Lifting keinen starren Masken-Look, wie bei Botox vorkommen kann, erzeugt
  • eine Langzeitwirkung von bis zu zwei Jahren
  • verbesserte Hauttextur

Dem stehen nur sehr wenige Nachteile gegenüber. So ist die Wirksamkeit der Behandlung bei sehr tiefen Falten oder starker Hautüberschussbildung nicht sonderlich erfolgreich. In solchen Fällen können Methoden wie Fadenlifting oder Straffungsoperation mehr Erfolg versprechen.

Beim Start der Behandlung mit Eigenblut sollte diese regelmäßig wiederholt werden, wobei sie je nach Alter und Hautzustand zwei bis sechs Sitzungen umfasst. Nach etwa einer Woche machen sich die ersten Ergebnisse bemerkbar. Ist die letzte Behandlung abgeschlossen, vergehen circa acht Wochen, bis das Endergebnis sichtbar ist. Danach wird das jährliche Auffrischen – eine Behandlung reicht aus – empfohlen. Die Verwendung von patienteneigenem Blut garantiert, dass keine allergische Reaktion ausgelöst wird.

Die Methode der Hautverjüngung durch Eigenplasma

Die Behandlung mit Eigenblut wird im medizinischen Fachjargon als PRP (Platelet-Rich Plasma / Plättchen-reiches Plasma) bezeichnet, wobei der Volksmund von „Vampire Filler“ oder „Vampir-Lifting“ spricht. Für den minimalen Eingriff entnimmt der Schönheitschirurg körpereigenes, venöses Blut, trennt das Plasma- und die Blutplättchen (Thrombozyten) von dem Rest und injiziert diese an die gewünschten Stellen im Gesicht. Es ist so dünnflüssig, dass es mit einer extradünnen Spritze injiziert werden kann. Das thrombozytenreiche Blut – dessen positive Auswirkung auf die Wundheilung schon lange wissenschaftlich erwiesen ist – löst einen natürlichen Anti-Aging-Effekt aus. Die Haut- und Stammzellen vor Ort werden von den Wachstumsfaktoren in den Thrombozyten dazu angeregt, die Haut durch Elastin- und Kollagenbildung zu regenerieren. Dadurch sorgen sie für eine revitalisierte, straffere und jüngere Haut mit mehr Spannkraft und feinen Poren. Das Hautvolumen lässt sich je nach Behandlung um bis zu 100 % verdicken. Somit ist das gestärkte und verjüngte Gewebe zudem besser gegen äußere Reize wie UV-Strahlung geschützt.

Eingespritzt wird das thrombozytenreiche Plasma unter anderem in folgende Regionen des Gesichts:

  • Stirn,
  • Augenbereich,
  • Nasolabialfalten,
  • Mundbereich,
  • Wangen,
  • Kinn,
  • in den Hals und in das Dekolleté.

Je nachdem, was genau mit Eigenblut behandelt werden soll, sind rund 20 bis 50 winzige Einstiche notwendig. Eine lokale Betäubung mit speziellen Salben ist anzuraten. Austretendes Blut aus den Einstichwunden wird sofort mit einer sterilen Kompresse abgewischt. Pro Sitzung vergehen kaum mehr als 30 Minuten (max. 1 Stunde) und der Patient kann nach der Eigenblut-Injektion normal seinem Alltag nachgehen. Auf Kühlung oder Schmerzmitteleinnahme sollte möglichst verzichtet werden, damit die Aktivierung der Hautzellen möglichst ohne Verzögerung laufen kann. Pro Eigenplasma-Behandlung muss man zwischen 500 und 1.000 Euro ausgeben.

 

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